Governance als Wettbewerbsvorteil.

Mit 2fink Consulting bauen Unternehmen Strukturen und Verantwortlichkeiten auf, die im Alltag funktionieren und in kritischen Momenten tragfähig sind.

Datenschutz und Cybersicherheit sind für uns Organisations- und Führungsaufgaben. Sie entscheiden mit darüber, wie ein Unternehmen Verantwortung verteilt, Entscheidungen vorbereitet und im Ernstfall handlungsfähig bleibt.

Wir arbeiten dort, wo genau diese Fragen beantwortet werden müssen: in Governance-Strukturen, in Transformationsprojekten, bei M&A-Prozessen, Konzernumstrukturierungen, internationalen Projekten und Roll-outs sowie datengetriebenen Initiativen mit Cloud, KI und Big Data.

Plattformen und KI-Anwendungen gehören inzwischen zum Alltag der meisten Unternehmen. Gleichzeitig verdichten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen – von DSGVO und NIS2 über den CRA bis zur KI-Verordnung (KIVO) und weiterer Spezialregulierung für digitale Dienste.

Wir übersetzen diese Anforderungen in klare Governance. Zum Beispiel:

  • Welche Systeme und Vorhaben sind tatsächlich betroffen?

  • Wo entstehen neue Pflichten – Dokumentation, Transparenz, Risikobewertung oder menschliche Aufsicht?

  • Wie greifen Datenschutz, Cybersicherheit und weitere digitale Regulierung sinnvoll ineinander?

Unser Ausgangspunkt ist dabei immer derselbe: Bevor ein Unternehmen ein KI-Tool auswählt oder eine Strategie festlegt, klären wir die Prinzipien, nach denen Daten genutzt, Verantwortung verteilt und Risiko akzeptiert werden. Governance und Strategie folgen daraus – nicht umgekehrt.

Wir passen unsere eigene Arbeitsweise regelmäßig an. Themen wie digitale Souveränität nehmen wir dabei ernst: Wir schauen bei eigenen Tools und bei Empfehlungen an Kund:innen bewusst darauf, wo Daten verarbeitet werden, wie abhängig ein Unternehmen von einzelnen Anbietern wird und welche Alternativen es gibt, gerade wenn europäische oder unabhängige Lösungen infrage kommen.

Gleichzeitig nutzen wir selbst Sprachmodelle und KI-gestützte Werkzeuge in unserer täglichen Arbeit: für Recherche, für erste Entwürfe, für die schnellere Aufbereitung komplexer Sachverhalte. Das hilft uns, Themen schneller zu durchdringen und uns auf die Fragen zu konzentrieren, die wirklich Einordnung und Erfahrung brauchen. Jedes Ergebnis prüfen wir fachlich, bevor es in unsere Arbeit für dich einfließt.

Der Karriereweg unserer Gründerin Nicole Fink war nie streng linear oder typisch für die juristische Ausbildung.

„Ich habe früh in Kontexten gearbeitet, in denen Recht, Organisation und Technologie zusammenkommen. Angefangen im öffentlichen Dienst mit ersten Berührungspunkten in Sachen Datenschutz & Cybersicherheit in eGovernment‑Projekten und dem Sozialdatenschutz.

Später kamen externe Beratung und internationale Unternehmenskontexte hinzu.

Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich nahezu ausschließlich in komplexen Themen rund um Datenschutz und Cybersicherheit und profitiere von gesammelten Erfahrungen in Verwaltung, Kanzlei, Mittelstand und globalen Konzernen.

Parallel habe ich mich akademisch mit einem Advanced LL.M. im Bereich Datenschutz und Cybersicherheit am European Centre on Privacy and Cybersecurity (ECPC) der Maastricht University spezialisiert.

Diese Kombination aus praktischer Expertise und vertiefter Spezialisierung prägt 2fink heute.“

Unser Kernmandat liegt in drei Bereichen:

  1. Governance-Design & Operating Model: Rollen, Entscheidungswege, Reporting, Prozesse und Kontrollmechanismen für Datenschutz, Cybersicherheit und KI – mit Blick auf die relevante EU-Regulatorik.

  2. Globale Projekte & Roll-outs: Begleitung internationaler Systemeinführungen, Cloud-Migrationen und digitaler Transformationsvorhaben.

  3. M&A-Begleitung & Transaktionssupport: Datenschutz- und Cybersecurity-Due-Diligence sowie Integration nach Closing.

Weitere Mandate ergänzen diese:

  1. 2fink DPO Services: Übernahme der externen Datenschutzbeauftragten-Funktion für Unternehmen, die eine unabhängige, spezialisierte Instanz brauchen.

  2. Mentoring & Peer Coaching: Begleitung von Datenschutz-, IT- und Compliance-Verantwortlichen, NIS2-Koordinator:innen, CISOs und weiteren internen Rollen bei konkreten Fragestellungen, Priorisierungen und im Stakeholder-Management.

Operative Aufgaben wie das Erstellen oder fortlaufende Pflegen umfangreicher Verarbeitungsverzeichnisse oder standardisierter Datenschutzinformationen überlassen wir bewusst spezialisierten Partner:innen.

Wir definieren Standards und Qualitätskriterien und bleiben dort präsent, wo Entscheidungen getroffen und verantwortet werden.

Sowohl externe Berater:innen als auch Personen, die in vielen Unternehmen mit Aufgaben rund um Datenschutz oder Cybersecurity verantworten, sind fachlich stark, sitzen aber häufig zwischen allen Stühlen. Sie vermitteln zwischen Management, IT, Fachbereichen, Rechtsabteilung und Mitbestimmung, oft ohne Sparringpartner:in.

Im Mentoring und Peer‑Coaching arbeiten wir an genau diesen Schnittstellen: wir besprechen reale Situationen, priorisieren Themen, entwickeln Entscheidungsleitplanken und Kommunikationsstrategien.

Ziel ist, dass externe und interne Verantwortliche selbstsicher auftreten, Risiken einordnen und Governance im Unternehmen aktiv mitgestalten können, statt als „Regelüberbringer“ wahrgenommen zu werden.

Wir passen besonders gut zu Unternehmen, die Datenschutz und Cybersicherheit als Teil ihrer Unternehmensführung verstehen und Governance ernst nehmen – typischerweise richten wir uns an mittelständische Unternehmen und Konzerne mit internationaler Ausrichtung, komplexen Projekten oder größeren Transformationen wie M&A, Carve‑outs, KI‑Einführungen oder globale Roll‑outs.

Weniger passend sind wir, wenn es primär darum geht, Standarddokumente in hoher Stückzahl zu produzieren, rein operative Aufgaben ohne Governance auszulagern oder möglichst viele Vorträge oder Schulungen zu bespielen.

In solchen Fällen empfehlen wir gerne Kolleg:innen aus unserem Netzwerk und bleiben selbst dort, wo Strategie, Governance und Mentoring gefragt sind.

Oft beginnt es mit einer simplen Beobachtung: „Passt unser Setup für die nächsten Jahre? Wo fangen wir an?“

Der erste Schritt ist dann meist ein kurzes Gespräch: Wer seid ihr, was bewegt euch gerade, welche Veränderung steht an?

Auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam, ob ein Governance‑Quick‑Check, ein fokussiertes Projekt oder ein Mentoring‑Setting der sinnvollste Einstieg ist.

Wenn du das ausloten möchtest, schreib uns an hello@2fink.com oder buche ein unverbindliches Erstgespräch.

Beispiele aus unserer Arbeit

In einem Asset Deal wurde ein Teil des eCommerce‑Geschäfts, inklusive CRM‑Daten, aus einer deutschen Muttergesellschaft in eine neue Einheit in UK und Irland überführt.

Wir haben den datenschutzrechtlichen und informationssicherheitsseitigen Rahmen abgedeckt und gestaltet, die Übertragung von Kundendaten rechtlich und organisatorisch abgesichert und einen Webshop, sowie eine Governance‑Struktur aufgebaut, mit der die neue Einheit eigenständig und compliant arbeiten kann.

In mehreren Ländern entstanden gemeinsame Webshops mit Sponsoring‑ und Lizenzpartnern.

Plattform, Markenauftritt, Kundendaten und Verantwortlichkeiten wurden gemeinsam genutzt mit entsprechend komplexen Fragen zu Verträgen, Datentransfers und Rollen.

Unsere Aufgabe war neben der Vertragsgestaltung und dem Aufbau der Webshops, ein Governance‑Modell zu entwickeln, in dem alle Seiten wissen, wofür sie verantwortlich sind, wie Daten genutzt werden dürfen und wie der Betrieb auch bei neuen Kampagnen oder Features stabil compliant bleibt.

Bei einer globalen Umstrukturierung in eine Matrixorganisation waren mehrere tausend Mitarbeitende von Betriebsübergängen und neuen Zuständigkeitsmodellen betroffen.

Wir haben den Datenfluss von Mitarbeitendendaten, Rollen, Entscheidungswege und Datenschutz‑Governance neu entworfen, interne Projektbeteiligte definiert und unterstützt, Verantwortliche begleitet und darauf geachtet, dass Rechenschaftspflichten erfüllt werden können, ohne den laufenden Betrieb zu blockieren.

In unterschiedlichen Projekten standen Unternehmen vor der Aufgabe, KI‑Anwendungen und digitale Produkte so einzuführen, dass sie rechtlich und organisatorisch tragfähig sind.

Wir haben geholfen, KI‑Systeme und digitale Use Cases einzuordnen und Risiken strukturiert zu bewerten, sowie Governance zu definieren – von Entscheidungswegen über Dokumentation bis zu Fragen „human in the loop“.

So entstanden Rahmenbedingungen, in denen verantwortungsvoll experimentiert und skaliert werden kann.

Wenn du wissen willst, ob 2fink zu deinem Unternehmen passt: Schreib uns oder buch ein unverbindliches Erstgespräch.